„Zander auf Sahnekraut“ ist natürlich nicht die 1. Wahl des Yogi, denn der Yogi ernährt sich vegetarisch:_)

Da es jedoch so vielfältige Vorlieben und persönliche Genüsse gibt, möchte ich dir gerne dieses Rezept vorstellen.

Es stammt von Alfred Biolek aus seiner besten Zeit – vielleicht macht es dir Freude dies nachzukochen – vielleicht auch nur das Sahnekraut; das schmeckt ja auch lecker ohne Fisch 🙂

 

ZUTATEN :

1kg frisches Sauerkraut – am besten vom Bioladen

125 g Butter

12 Wacholderbeeren

2 Lorbeerblätter

1/8 l Weißwein

1/8 l Gemüsebrühe

1 Becher Sahne – 250 g

1 El Honig – ich nehme Agavendicksaft

250 g kernlose, weiße Weintrauben

Salz und Pfeffer

4 Zanderfilets a 150 – 200 g

Butter zum Braten

Mehl zum Bestäuben

 

ZUBEREITUNG:

  • das Sauerkraut unter fließend Wasser gut abspülen und abtropfen lassen – ich drücke es kräftig aus, sodass ich es gut anbraten kann
  • die Butter erhitzen und das Sauerkraut darin stark anbraten
  • Wacholderbeeren und Lorbeerblätter hinzu geben
  • mit Weißwein und Brühe ablöschen
  • das Sauerkraut dann ca 1 Stunde köcheln lassen – im Schnellkochtopf benötigst du nur ca 10 – 15 Minuten
  • nachdem das Kraut gar ist, mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken
  • anschließen die Sahne und die Weintrauben hinzu fügen – ohne Weintrauben schmeckt es mir auch sehr lecker
  • für den Zander die Butter in der Pfanne aufschäumen lassen
  • den Zander salzen und Pfeffern und mit Mehl bestäuben – ich mag es am liebsten Natur, ohne Mehl
  • ca. 2 – 3 Minuten pro Seite braten

 

Ein kleiner Tipp:

Der Zander schmeckt am besten im Herbst. Sein feines, festes Fleisch ist äußerst delikat, es muss jedoch ganz frisch verwendet werden.

Nun bin ich gespannt, wie es dir schmeckt 🙂